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SCHWIMMEN

FEATURE FILM I 102min I 2017/ 2018 I Director: Luzie Loose

Production: Filmakademie Baden-Württemberg I Kurhaus Production Film

SWR, founded by MFG Filmförderung

UCM.ONE Filmverleih

Shot in GERMANY on ALEXA Plus, VARICAM LT I Zeiß HS Lenses I Format 2,35:1

Mit

Stephanie Amarell, Lisa Vicari, Alexandra Finder, Jürg Plüss, Jonathan Berlin,

Bjarne Meisel, Deborah Kaufmann, Christian Heiner Wolf

AB 12.09.2019 IM KINO

In SCHWIMMEN geht es um die Generation von Jugendlichen, die jetzt gerade aufwächst. Sie werden in scheinbarer Sorglosigkeit erwachsen - doch auch in Verunsicherung und Orientierungslosigkeit.

Elisa und Anthea, beide 15 Jahre alt, lernen sich in einer Zeit großer Krisen in ihren jungen Leben kennen. Sie werden beste Freundinnen und entwickeln ein Spiel, indem sie alles was sie tun mit ihren Handykameras festhalten. Schon bald kommen sie auf die Idee, die Kamera umzudrehen und heimlich andere Jugendliche zu filmen, die Elisa früher fertig gemacht haben. Aus einer guten Freundschaft entwickelt sich eine Abhängigkeit, eine zerstörerische Dynamik, die bedrohlich wird für alle, die den beiden in die Quere kommen.

Elisa und Anthea gehören zu der ersten Generation, die mit dem Internet, digitalen Bildern und der Selbstdarstellung im Netz groß geworden ist. Wir sehen sie überfordert mit Konsum, neuen Freiheiten und konfrontiert mit den klassischen Herausforderungen der Jugend: Sexualität, Selbstfindung, Trennung.

Aber ebenfalls mit den Schwierigkeiten dieser Generation: den enormen Druck durch ständige mediale Einflüsse und nicht erfüllbare Ideale.

NEWS

[PRESS] Radioeins Filmmagazin -Zwölf Uhr Mittags mit Knut Elstermann

[PRESS] ZEITOnline, Süddeutsche Zeitung, Der FreitagNDR

Deutscher Kinostart am 12.09.2019

Achtung Berlin New Film Award 2019 / WINNER Best Cinematography

Achtung Berlin New Berlin Film Award 2019 / Wettbewerb Spielfilm

Presse: Der Tagesspiegel - Regisseurin Luzie Loose

40. Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2019/ MOP Watchlist

40. Biberacher Filmfestspiele 2018/ Debüt-Spielfilm

HOFER GOLDPREIS für die Beste Regie auf den 52. Internationalen Hofer Filmtagen 2018

Deutschlandpremiere auf den 52. Internationalen Hofer Filmtagen 2018/ Kreativer Nachwuchs

Weltpremiere auf dem 23. Busan International Filmfestival 2018/ Korea

Zwölf Uhr Mittags mit Knut Elstermann - Radioeins Filmmagazin
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"[...] Hier entsteht ein virtuelles Schlachtfeld auf dem das Handy sich in eine gefährliche Waffe verwandelt. Der Blick der Autorin erkennt den psychischen Stress der Handy-Jugend und erzählt von neuen Formen individueller Schuld. Mit ihrer Hauptdarstellerin Stephanie Amarell hat

Luzie Loose ein unvergessliches Gesicht gefunden, dass als seltener Glücksfall an Ausdruckskraft und Authentizität gelten kann. [...]

Die Kamerafrau Anne Bolick und die Kostüme von Melanie Seifert unterstützen das Erzähltalent von Luzie Loose mit vielen schönen Details und zeigen, dass es sich lohnt, nah an den Gesichtern und

den Charakteren zu bleiben. [...] "

Auszug aus der Laudatio von Edgar Reitz zum Hofer Goldpreis

auf den 52. Internationalen Hofer Filmtagen

"Unaufgeregt, ganz nebenbei begleitet die Kamera die junge Protagonistin

in Luzie Looses Film. Aber ihr entgeht nichts. Mal ist sie ganz nah dran, auf der Haut, den Augen, einem Detail, man spürt fast den Atem.

Dann zieht sie sich wieder zurück. 

Bleibt auf Distanz, lässt die Protagonisten erzählen. Gibt ihnen Raum für Zärtlichkeit und Brutalität. Auf einmal entstehen aus dem Alltag heraus epische Bilder. Die Kamera hält inne. Mit großer wacher Lust fängt sie diese poetischen Momente ein. Fast wie die menschliche Wahrnehmung eben,

die niemals statisch ist, sondern sich organisch jeden Moment verändert.

Handykamera- und Video-Aufnahmen fügen sich in die Dramaturgie ein. Ein wichtiger Teil unserer Realität, und besonders der von Elisa und Anthea. Am Ende tauchen die zwei Freundinnen ins Wasser umgeben von Säulen aus Luftblasen. Sie haben es geschafft. Sie schwimmen. Der Schmerz explodiert in Schönheit. Für diese außergewöhnliche Leistung möchten wir

SCHWIMMEN (Kamera: Anne Bolick) den Preis für die beste Kamera verleihen"

Begründung der Jury Spielfilm Achtung Berlin 2019